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LTE-WIKI.COM
Informationen zur Geschichte
und Aufbau des neuen LTE 4G
Mobilfunknetzes in
Deutschland
Die Entwickung von LTE und Wimax
Die Geschichte des Mobilfunks geht mit der Geschichte des mobilen Internets einher. Man schreibt
das Jahr 1990 und die folgenden Jahre, da konnten die Nutzer bereits per GSM-Netz ins Internet.
Später kommen die Erweiterungen des Netzes (HCSCSD, aber auch GPRS und EDGE) hinzu. Als
schließlich im Jahr 2002 das UMTS-Netz dazu stößt und im Jahr 2006 die Netze HSDPA und
HSUPA, entwickelt sich das mobile Internet deutlich weiter. Es geht vor allem um Schnelligkeit,
aber nicht nur. Dennoch stellen die Anbieter für Deutschland fest: Während in anderen Ländern
das mobile Netzwerk deutlich intensiver genutzt und verbreitet ist, kann dieses das klassische
Breitband-Internet bei weitem nicht erreichen. In anderen Ländern sieht es dagegen anders aus.
Unabhängig zu LTE und der Entwicklung der 4G, der sogenannten vierten Generation im mobilen
Internet, entwickelte sich ein anderes System permanent weiter: WIMAX. Dabei handelt es sich um
ein weltweit operierendes Mikrowellen-Netzwerk, welches ebenfalls eine mobile Netzwerktechnik
im Breitbandbereich des Internet anbietet, was die Abkürzung ausgeschrieben besagen soll. Auch
hier handelt es sich um ein Netzwerk der Hochgeschwindigkeitstechnologie, welches mittlerweile
in vielen verschiedenen Ländern präsent ist und dessen Ausbau weiter voranschreitet. Derzeit
verfügt WIMAX in den USA über den größten Zuspruch, aber auch über die größte Ausbreitung. In
Deutschland beginnt im Jahr 2005 die erste kommerzielle Nutzung von WIMAX.
Der LTE 4G Netzausbau
LTE, diese Abkürzung steht für „Long Term Evolution“. Dahinter verbirgt sich ein neues
Breitband, eine neue Technologie, oder wie manche sagen: Das Super 3G Band, das 3.9G Band
oder ähnliches mehr. Bereits im Jahr 2006 wurde vom Unternehmen Nokia Siemens Networks das
erste emulierende System, ein nachahmendes System, vorgestellt. Somit entstand das
Vorgängernetz des späteren LTE-Netzwerkes. Simuliert wurden seinerzeit dabei zwei Nutzer mit
einer sogenannten HD-TV-Anwendung im Bereich Downlink; im Bereich Uplink wurde gleichzeitig
ein Live-Spiel simuliert. Per Laptop wurden parallel dazu weitere, miteinander konkurrierende
Nutzer des Netzwerkes simuliert. Dies war die Geburtsstunde des späteren LTE-Netzwerkes. Im
Mai 2007 ging das Unternehmen Nokia Siemens Networks bereits in München einen Schritt weiter.
Sage und schreibe 108 MBit/s wurden damals im Upstream erfolgreich nachgewiesen. Zwei LTE-
Geräte wurden dazu in München eingesetzt, das gleiche Frequenzband wurde für die Sendung der
Daten genutzt. Im März 2010 wurden in Las Vegas, USA im Downlink bereits 1,2 GBit/s erreicht,
was den bisherigen Rekord darstellt.
Wie die Mobilfunk Messe in Barcelona des Jahres 2011 verdeutlichte: 4G, also die vierte
Mobilfunkgeneration, entwickelt sich schneller, als gedacht. Während WIMAX sich vorwiegend in
den USA ausbreitete, hat sich der deutsche Markt vorwiegend dem LTE-Netzwerk zugewandt.
Der Anbieter O2 hat schon Anfang September 2010 das Pilotnetz des neuen LTE
Mobilfunknetzwerkes in Süddeutschland (München) gestartet. Vodafone startete sein LTE-
Netzwerk im Mobilfunk am 01.12.2010. Vodafone hat sich auf die Fahne geschrieben: Das Internet
auch aufs Land zu bringen. Es geht um jene Regionen, die nicht über DSL verfügen. Im Jahr 2011
will Vodafone nicht weniger als 1.500 deutsche Orte, vorwiegend auf dem Land, mit Internet per
LTE Mobilfunk verbinden. Die Telekom dagegen konzentrierte sich seit dem Jahr 2010 auf die
ersten vier Ortschaften in Bayern und konnte in der Folge 500 deutsche Orte mit dem LTE
Netzwerk versorgen.
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LTE 4G in vielen neuen Technologien
Die Mobilfunktechnik und die LTE-Technik miteinander zu verbinden: Dafür sorgt das Forschungsprojekt CoCarX. Die
ersten Ergebnisse machen die großen Vorteile des LTE Mobilfunknetzwerkes deutlich: Umfangreiches Infotainment
(Information gepaart mit Unterhaltung) oder auch die Nutzung der Autofahrer als Assistenten im Verkehr, das und vieles
andere mehr bietet das neuartige Netzwerk LTE. Der neue Mobilfunkstandard der Zukunft, 4G, bietet eine absolut
schnelle, neuartige und umfangreich nutzbare Technologie, deren Grenzen noch nicht sichtbar und gezogen sind. Das
hat mit den vielen Merkmalen und Eigenschaften von LTE zu tun. Einerseits ist es die Netzkapazität des LTE-Netzes, die
an dieser Stelle genannt werden muss. Damit ist die Kapazität der Netzversorgung gemeint, welche die Funkzelle
angeschlossener Nutzer betrifft. Stark beanspruchte Verkehrsknotenpunkte lassen nicht mehr das ganze Netz
zusammenbrechen. Des Weiteren ist die Signallaufzeit innerhalb des Netzwerkes zu nennen. Diese liegt bei unter 100
Millisekunden und ist für eine umfangreiche Kommunikation unabdingbar.
Hinzu kommt eine weitere Besonderheit des LTE-Netzwerkes: Jede einzelne LTE-Verbindung kann für etliche andere
Dienste eingesetzt und genutzt werden. Zum Beispiel kann der Warnhinweis oder die Bekanntgabe einer
Verkehrsnachricht parallel dazu zeitgleich gesendet und empfangen werden, obwohl der Nutzer die gleiche Leitung dazu
nutzen kann, um im Internet zu surfen oder zu telefonieren.
LTE Advanced
Das LTE-Format wurde erstmals von NTT DoCoMo in Japan vorgeschlagen und ist dort als internationaler Standard
verabschiedet worden. Die LTE Normung hat zu einem reifen Zustand geführt, nachdem Änderungen in der
Spezifikation, Korrekturen und sogenannte Bug-Fixes vorgenommen und begrenzt wurden. Die ersten kommerziellen
Dienste wurden in Schweden und Norwegen im Dezember 2009 gestartet, gefolgt von den Vereinigten Staaten und
Japan im Jahr 2010. Die mobile Kommunikationsindustrie und verschiedene Normungsorganisationen hatten jedoch
bereits im Jahr 2008 damit begonnen, die sogenannte 4G Technologie, auch LTE Advanced genannt, zu entwerfen.
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